Hey Muck, actionsportsJOB.com ist eine Jobbörse für alle, die Ihre sportliche Leidenschaft mit dem Beruf verbinden wollen. Was bedeuten Actionsportjobs für euch?

Jobs im Actionsport ist sein Hobby zum Beruf machen. Für viele nicht vorstellbar, da sie lieber Arbeit und das sogenannte Privatleben trennen wollen. Für viele ist es aber gerade das was ihr Leben ausmacht. Nicht arbeiten um zu Leben sondern Leben und Arbeit unter einen „Hut“ zu bringen. Sodass die Arbeit keine Belastung ist sondern Spass macht. Und die Arbeit in der Actionsport-Branche bietet das in den meisten Fällen.

 

Wie seid ihr zu der Idee gekommen „actionsportsJOB.com“ zu gründen?

Die Idee eine Plattform für Jobs im Actionsport zu gründen kam von meinem Freund Kone Heigl. Er hat für unsere Agentur den Anzeigenverkauf für das boardsportSOURCE Magazin (Anm. d. Redaktion: boardsportSOURCE ist das einzige europaweite b to b Magazin im boardsport Bereich) gemacht und unter anderem auch die Job Inserate verkauft. Dabei ist ihm aufgefallen, das einige Firmen die nicht mal Boardsport Firmen waren auch beim SOURCE Jobads geschalten haben. Auf Nachfragen stellte er fest, das boardsportSOURCE die einzige Möglichkeit war um aus dem Bereich qualifizierte Arbeitskräfte zu erreichen. Das brachte ihn auf die Idee eine branchenübergreifende Jobplattform zu machen.

Das Team in Action! (Fotocredit: Muck Müller)

Das Team in Action! (Fotocredit: Muck Müller)

Für die operative Umsetzung holte Kone dann uns, das munchie Konsilium ins Boot. Mein Kompagnon Florian „Cepten“ Bauer und ich waren von der Idee sofort begeistert. Als Konsilium passt so eine Plattform ideal in unser Portfolio. Wir sind ja seit der Gründung unserer Agentur vor 14 Jahren bestrebt die richtigen Leute in der Branche zu vernetzen. Die Idee das sich durch unsere Jobplattform auch die Branchen leichter vermischen hat uns am besten gefallen. So können Mountainbike Firmen vom Know How der Snowboarder profitieren und umgekehrt. Und natürlich ist uns der Europa Aspekt besonders wichtig. Warum sollte ein Actionsport Enthusiast aus Spanien der gerne in der Branche arbeiten möchte nicht nach Deutschland, Österreich oder Frankreich zum arbeiten gehen, wenn er in seiner Heimat keinen Job findet?

Wir haben dann gemeinsam die Grundidee der Jobvermitlung im Actionsport noch verfeinert und zum Beispiel die Unterseite „Find a Freelancer“ dazu entwickelt. Dort können Freelancer die ihre Dienstleistungen im Actionsport anbieten kostenlos ein Profil hochstellen und werden so von Actionsportfirmen gefunden.

 

Warum glaubt Ihr sind Jobs in der Actionsportbranche so beliebt und wo liegt der Unterschied zu „normalen“ Bürojobs?

Wie eingangs erwähnt ist es für viele ein Traum sein Hobby zum Beruf zu machen. Aber es ist nicht jedermanns Sache. Freizeit und Arbeit verschwimmen miteinander, sodass sich nach einiger Zeit entweder das Gefühl einstellt, dass das ganze Leben Arbeit ist oder im besten Fall, dass das ganze Leben „Freizeit“ ist. Wenn man es schafft seine Einstellung auf Zweiteres zu bringen, dann ist man schon nahe an der Erfüllung und somit meiner Meinung nach weit von wie du es nennst „normalen“ Bürojobs entfernt.

Hauptsache rausgehen und Sport machen! (Fotocredit: Muck Müller)

Hauptsache rausgehen und Sport machen! (Fotocredit: Muck Müller)

Welche Actionsportarten macht Ihr denn so?

Ich persönliche komme aus dem Skateboarden und bin dann über das Windsurfen zum Snowboarden gekommen, allerdings schon Mitte der Achtziger. Und übers Snowboarden zum Surfen. Vor gut 6 Jahren hab ich das Mountainbiken für mich entdeckt und seitdem steh ich kaum noch auf dem Skateboard. Mein Kompagnon, der Cepten, hat seine Roots im Snowboarden. Hat sich aber auch schon im MotoX versucht. Mittlerweile ist Mountainbiken ebenfalls seine Passion. Und bei Kone ist es das gleiche. Er hat uns eigentlich aufs Mountainbiken gebracht, ist aber seit eh und je Snowboarder.

Actionsportjob

Snowdays beim Team von actionsportJOBs.com (Fotocredit: Muck Müller)

Was sollten wir diesen Sommer unbedingt an Actionsport mal austesten?

Tja, das ist schwer zu sagen. Im Actionsport sollte man offen für Neues sein. Ich finde Surfer die noch nie Mountainbiken probiert haben, sollten das mal ausprobieren. Und Bike Nerds würd es nicht schaden, sich mal auf ein Surboard zu stellen. Als Ausgleich und um auch bei etwaigen downdays fit zu bleiben würd ich Slackline, Rollaplank, Hackysack und Yoga vorschlagen. – Hoffentlich bleibt dann auch nebenbei noch Zeit um im Actionsport zu arbeiten…

Schaut mal rein, vielleicht ist ja auch für euch was bei! 

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