Es gibt wohl nur wenige Flecken auf der Welt, an denen man mit einer Boardshorts oder einem Bikini surfen kann. Vor allem in Europa ist das die meiste Zeit leider undenkbar. Die gute Nachricht: Es gibt eine Riesenauswahl an super flexiblen Neos für jede Wassertemperatur und in allen Farben. Die noch bessere Nachricht: Es gibt mittlerweile auch neoprenfrei Wetsuits die gut für unseren Planeten sind...

Danke Neo

Zugegebenermaßen wollen wir doch alle lieber ohne Neoprenanzug surfen gehen, oder? Aber was bleibt einem anderes übrig, wenn man nicht gerade in Australien, Bali oder Hawaii surft? Richtig, nichts. Der Neoprenanzug gibt uns die Chance zu stundenlangem Surfen bei jedem Wetter und jeder Wassertemperatur. Außerdem bekommt man durch ihn keine schmerzenden Stellen vom Wachs auf dem Oberkörper oder lästigen Sonnenbrand auf dem Rücken und der Bikini verrutscht nicht. Wir sollten dem Neopren also zu Dank verpflichtet sein.

 

Die Neoprenära der Moderne

Glücklicherweise befinden wir uns Zeiten der Neoprenära, in denen modische Designs ganz weit oben stehen. Es gibt Neos in wirklich allen möglichen Farben, Formen, Schnitten, Dicken, Größen und mit den tollsten Mustern und Verzierungen. Da soll einer mal sagen, ein Neo sei nicht schön. Ganz im Gegenteil: raffinierte Schnitte für Mann und Frau, zip free-Varianten oder verklebte Nähte sind Pluspunkte, die der Neo von heute sammelt.

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Der Neopren von heute. (Brand: Patagonia. Fotocredit: Blue Tomato)

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Soweit so gut, genügend Lobeshymnen auf den Neo gesammelt- „vorerst“. Das was der Neopren bisher nicht konnte ist: umweltfreundlich sein. Das Material aus dem der allgemein bekannte Neo hergestellt wird ist Stretch-Neopren, ein synthetisches Gummi und das wird aus Erdöl gewonnen. Erdöl ist nicht gut für unsere Umwelt und schlecht für das Meer, das ist klar. Und da wir alle Kinder der sieben Weltmeere sind und nichts mehr lieben als den Ozean, versteht es sich von selbst, dass wir das schützen müssen was wir lieben.

 

Neos ohne Neo – geht das?

Das dachten sich auch Marken wie Patagonia und Picture Organic Clothing und haben es geschafft Wetsuits zu entwerfen, die ohne das synthetische Gummi hergestellt werden und damit die Umwelt schonen. Die Marke Picture Organic Clothing hat 2017 den ersten eco-friendly-Wetsuit herausgebracht. Das Material „NaturalPrene“ ist zu 100% ökologisch.

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Der Neo ohne Neo mit Herz fürs Meer. (Brand: Picture Organic. Fotocredit: Blue Tomato)

Patagonia’s neoprenfreier Wetsuit Yulex setzt sich aus 85% natürlichem und 15% synthetischem Kautschuk zusammen. Das Yulex Material besteht aus Rohstoffen auf rein pflanzlicher Basis! In Funktion und Qualität steht der neoprenfreie Neo seinen Artgenossen in nichts nach. Im Gegenteil: Der neoprenfreie eco-Wetsuit verursacht 80% weniger CO2 Emissionen.

Neopren ohne Neo geht also! Ganz wunderbar sogar und der Ozean dankt. Soweit alles super Neuigkeiten. Nur eine schlechte bleibt: schweißtreibendes in den Neo rein- und rauspellen gehört weiterhin zum Surfen dazu…

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