180 Sekunden Stadt ist eine Gemeinschaftsproduktion der Goethe-Institute und der Deutschen Journalistenschule, mit dem Ziel, in 64 Kurzfilmen das Leben in den großen Metropolen der Welt einzufangen.

In insgesamt vier Staffeln fangen junge internationale Journalisten und Filmemacherinnen urbane Momentaufnahmen aus insgesamt 16 Städten aus zwölf Ländern ein, um uns so eine Vielzahl an Eindrücken von den verschiedensten Orten und Menschen zu liefern. Die ersten drei Staffeln von 180 Sekunden Stadt sind bereits online und können unter www.goethe.de/z/180sec/ angeschaut werden.

Jetzt fragst du dich bestimmt, warum wir darüber berichten, oder? Diese Frage können wir dir ganz schnell und leicht beantworten, denn in der 2. Staffel, die unter dem Titel „Miteinander – Gegeneinander“ erschienen ist, war ein Videobeitrag aus Köln dabei, der besonders für uns Actionsportler von Interesse ist.

In #180sec Köln (um das Video unten anschauen zu können, musst du ggf. deinen Ad-Blocker deaktivieren) zeigt uns der Inlineskater Matwej Warte, wie sehr er die Kölner Domplatte als Skatespot vermisst. Und das Thema das Matwej im Video anspricht ist auch für viele Skateboarder aus Köln und der Umgebung von Bedeutung. 2011 hat die Stadt Köln durch die Platzierung von Grind-Stoppern den Inlineskatern und Skateboardern jede Möglichkeit für Grinds an den natürlichen Obstacles der Domplatte genommen. Dies hatte zur Folge, dass sich die Skater neue Spots suchen musste. Genau das war und ist jedoch gar nicht so einfach, denn gerade neue Streetspots sind in Köln nicht unbedingt in Überzahl vorhanden. Dafür hat Köln in Bezug auf Skateparks richtig gut aufgerüstet und so der skatenden Bevölkerung neue Möglichkeiten gegeben ihrer Leidenschaft nachzugehen. Matwej hat sich mit den neuen Skatespots arrangiert, aber nichtsdestotrotz wünschen sich er und sicherlich jeder andere Kölner Skater die Domplatte zurück.