Man könnte denken, dass man jetzt, wo sich schon wieder vermehrt die Sonne zeigt und die Temperaturen anfangen des Öfteren auf dem Thermometer etwas nach oben zu klettern, den zahlreichen Angeboten von Skiequipment keine Beachtung schenken muss. Doch genau das könnte ein großer Fehler sein, denn gerade jetzt kannst du dir zu äußerst günstigen Preisen ein komplettes Freeski Setup zulegen.

Haben wir dich jetzt auf eine gute Idee gebracht? Oder bist du schon seit einiger Zeit auf der Suche nach den richtigen Produkten, bist dir aber unsicher, was du beim Kauf beachten solltest? Kein Problem, wir sagen dir, was es grundlegend beim Kauf zu berücksichtigen gilt und verraten dir, wo du noch weitere Informationen findest. So kannst du dir sicher sein, dass du vielleicht nicht nur ein verdammt gutes Schnäppchen gemacht hast, sondern auch die für dich perfekten Produkte gekauft hast.

Für uns steht ohne Zweifel fest, dass Freeskiing mit das geilste auf der Welt ist. Man ist draußen an der frischen Luft, weit abseits des alltäglichen Trubels und vor einem liegen verschneite Hänge, die nur darauf warten mit viel Kreativität von uns adrenalinhungrigen Menschen durchzogen zu werden. Was gibt es schöneres? Richtig, nicht viel! Doch um den maximalen Spaß für sich persönlich aus jeder Freeski-Session herauszuholen, muss das Material auch mitspielen und den eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Welcher Ski darf es sein?

Zunächst einmal gilt es zu klären, was du mit deinen Skiern vorhast. Dazu solltest du dir selbst diese Fragen stellen:

  1. Willst du den ganzen Berg unsicher machen?
  2. Ist eher Freeriden dein Ding?
  3. Tobst du dich am liebsten im Park, in der Pipe und auf Rails aus?
  4. Oder möchtest du jedes nur erdenkliche Rail auf dem Berg und sogar in der Stadt zerlegen?

Der Frage, die von dir als Antwort das lauteste „JA“ bekommt, solltest du dann genauer nachgehen! Wir sagen dir jetzt wo du hilfreiche Informationen passend zu deiner Antwort findest!

  1. Willst du den ganzen Berg unsicher machen? » „JA“ » Hier geht es zum All-Mountain Ski Guide
  2. Ist eher Freeriden dein Ding? » „JA“ » Hier geht es zum Freeride Ski Guide
  3. Tobst du dich am liebsten im Park, in der Pipe und auf Rails aus? » „JA“ » Hier geht es zum Freestyle Ski Guide
  4. Oder möchtest du jedes nur erdenkliche Rail auf dem Berg und sogar in der Stadt zerlegen? » „JA“ » Hier geht es zum Jib Ski Guide

Du könntest jetzt den genannten Links folgen und du wirst ohne Probleme einen guten Ski für dich finden, der zu deinem Riding-Style passt. Doch gerade wenn du etwas fortgeschrittener bist und schon etwas spezifischere Vorstellungen hast, welche Eigenschaften der perfekte Freeski für dich mitbringen muss, dann gibt es noch einige andere Punkte, die für dich kaufrelevant sein könnten.

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So hat die Form des Skis einscheidende Einflüsse auf seine Eigenschaften. Die Form eines Freeskis wird (von oben betrachtet) in erster Linie durch die Breite von Tip, Taille und Tail bestimmt. Welche Formen es gibt und wie sich diese auf das Fahrverhalten eines Skis auswirken, erklären dir unsere Freunde von Blue Tomato » hier.

Neben der Form kann auch das Profil eines Freeskis einen enormen Einfluss darauf nehmen, wie gut du mit dem Ski zurechtkommst. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Eigenschaften, die die verschiedenen Profile wie Camber, Rocker und Hybride mit sich bringen. Woran man die unterschiedlichen Profile erkennt und was sie ausmachen, findest du im Detail auf » dieser Seite heraus.

Wenn du gedacht hast, dass das schon alle wichtigen Unterscheidungsmerkmale zwischen den verschiedenen Freeski-Modellen waren, dann müssen wir dich leider enttäuschen, denn es gibt noch einige andere Punkte die man auf dem Schirm haben sollte: die Freeski-Länge, den Flex, die Torsion und die Konstruktion. Aber keine Angst, du musst jetzt nicht vor lauter Fachbegriffen den Kopf in den Sand bzw. den Schnee stecken. Als Laie musst du dich nicht mit all den Dingen im Detail beschäftigen, aber es ist dennoch gut zu wissen, wie diese Eigenschaften die Performance deines Skis und deinen Spaß auf dem Berg beeinflussen können. Auf jeden Fall solltest du dir aber mal genauer anschauen, wie du die » richtige Länge der für dich idealen Ski ermittelst. Um dein Wissen zu komplettieren schadet es aber auch nicht sich die Unterschiede in Bezug auf den » Flex, die » Torsion und die » Konstruktion mal genauer anzuschauen.

Skibindungen – die Verbindung zwischen deinen Skier und deinen Boots

Für den Laien lässt sich von außen so gut wie gar nicht erkennen, wie sich Skibindungen in Bezug auf die Materialien und ihren Eigenschaften unterscheiden. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich haben sich die meisten Menschen am Anfang ihrer eigenen kleinen „Skikarrieren“ einen Ski ausgeliehen und beim Skiverleih spielte die Bindung gefühlt irgendwie nie eine Rolle. Das sollte aber jetzt, wo du dir dein eigenes Freeski Setup zulegen willst, ganz anders sein. Warum? Ganz einfach, denn erst mit den richtigen Bindungen (passend zu deinem Einsatzgebiet) und den optimalen Einstellungen holst du das Maximum aus deinen Riding-Sessions raus und du kannst dein Verletzungsrisiko bei Stürzen deutlich sinken.

Ein Hoch auf die Stopper! Damit sind jetzt nicht diejenigen gemeint, die hier jetzt aufhören zu lesen, sondern die Sicherheitsbremsen für deine Ski. Stopper verhindern bei einem Sturz von dir, das sich deine Ski nach dem Auslösen selbstständig auf den Weg Richtung Tal machen. Dadurch wird das Risiko minimiert, dass du deinen Ski nach einem Sturz komplett verlierst oder du andere Rider auf der Piste gefährdest. Denn dir dürfte klar sein, dass niemand von einem herrenlosen Ski erschlagen oder verletzt werden möchte. Was es bei den Stoppern vor allem in Bezug auf die Breite und der Kompatibilität zu beachten gilt, erfährst du » hier.

Bindungen

Du hast dich wahrscheinlich damals beim Skiverleih gewundert, welche Einstellungen man mit geübten Handgriffen an deiner Skibindung vorgenommen hat. Wir dachten früher immer, dass hier einfach nur die Größe der Skibindung eingestellt wird. Aber heute wissen wir es besser, denn hier wurde etwas noch wichtigeres eingestellt – der Z-oder DIN-Wert. Der Z-Wert ist ein individueller Auslösewert der Bindung, der bestimmt, wann sich deine Skischuhe aus der Bindung lösen sollen. Die richtige Einstellung es Z-Wertes ist damit essentiell, um das Verletzungsrisiko im Falle eines Sturzes deutlich zu minimieren. Die Einstellung deiner Bindung sollte im Idealfall immer von einem Fachmann durchgeführt werden, da dieser über die speziellen Prüfgeräte verfügt, um den für dich idealen Z-Wert einzustellen. Außerdem weiß ein Fachmann wie er anhand deiner Skifahrfähigkeiten den Z-Wert zu korrigieren hat. Wie komplex die Einstellung des Z-Wertes ist, wird unserer Meinung nach » hier ziemlich deutlich.

Wenn man sich mit der Thematik der Skibindungen genauer beschäftigt, dann ist es auch ratsam die einzelnen Bestandteile und ihre Funktionen zu kennen. So sorgen die Vorder- und Hinterbacken dafür, dass dein Skischuh fest in der Bindung fixiert ist. Damit wird nicht nur ein sicherer Halt, sondern auch eine effiziente Kraftübertragung auf den Ski gewährleistet. Sollte dein Fokus eher auf dem Carving liegen, dann empfiehlt sich auch der Einsatz von Bindungsplatten. Diese Verbinden die Vorder- und Hinterbacken miteinander und erhöhen die Standhöhe. Dadurch wird die Kraftübertragung auf den Ski noch einfacher und der Ski lässt sich schneller auf die Kante bringen. Für Freeskier und Freerider sind diese Eigenschaften jedoch nicht unbedingt notwenig, weshalb Bindungsplatten nur bei Bedarf zum Einsatz kommen sollten. Ohnehin entscheidet auch dein bevorzugter Riding-Style darüber mit, welche Bindung die besten Eigenschaften für deine Zwecke mitbringt. Warum, das erfährst du » hier. Außerdem ist es von entscheidender Bedeutung, wie du » deine Bindung auf den Ski montierst. Was es dabei nämlich zu beachten gilt, haben gerade Anfänger nicht auf dem Schirm.

Wenn du dir unsicher beim Kauf oder der Montage deiner nächsten Skibindung bist, dann gehe lieber in einen » Shop in deiner Nähe und lass dich dort persönlich von einem Experten beraten.

Warum der Skischuh perfekt sitzen muss und deinem Riding-Style entsprechen sollte

Wir sind der Meinung, dass der Skischuh die zentrale Rolle in jedem Freeski Setup einnimmt, denn nur wenn der Skischuh perfekt zu dir passt, wirst du das Maximale aus jedem Schwung und Sprung beim Skifahren rausholen können. Ganz zu schweigen davon, dass mit einem falschen Skischuh das Skifahren auch ganz schnell zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden kann.

Bei der Wahl des richtigen Skischuhs gilt es erstmal wieder deinen favorisierten Riding-Style zu berücksichtigen.

Skischuhe

Soll es ein Freeride & All-Mountain Skischuh sein? Wenn ja, eher aufstiegsorientiert oder abstiegsorientiert? Oder brauchst du doch eher einen Skischuh zum Freestylen und Jibben? Nachdem was wir bisher alles beschrieben haben, ist es nur logisch, dass sich auch bei den unterschiedlichen Skischuh-Modellen auf dem Markt die Eigenschaften an den verschiedenen Rider-Typen angepasst haben. Daher solltest du dir » hier mal anschauen, welche Eigenschaften ein Skischuh mitbringen muss, damit er zu deinem Riding passt.

Wenn du schonmal im Internet nach Skischuhen geschaut hast, dann wird dir wohl des Öfteren die Angabe des Flexes in die Augen gesprungen sein. Der Flex gibt die Steifigkeit des Skischuhs an. Dabei gilt: Je höher die Flex-Zahl ist, desto steifer ist der Skischuh. Welchen Flex dein Skischuh haben sollte, ist in erster Linie von deinem Fahrkönnen, deinem Fahrverhalten und deinem Gewicht + deiner Größe abhängig, wie » diese Tabelle deutlich macht.

Natürlich ist es beim Skischuh genauso wie bei einem Schuh für den Alltag – der Schuh muss perfekt zu deinem Fuß passen und das sowohl in der Länge als auch in der Breite. Da jeder Fuß individuell ist, kann man nicht von vornherein sagen, welcher Skischuh der richtige für einen ist, denn auch Skischuhe fallen unterschiedlich aus, sodass sie nicht mit jedem Fuß harmonieren. Wir empfehlen dir daher immer mehrere Modelle anzuprobieren. Nur so merkst du die Unterschiede und bekommst einen Eindruck davon, in welchem Schuh du dich direkt wohlfühlst. Neben dem subjektiven Eindrücken gibt es jedoch auch diverse objektive Punkte auf die man beim Kauf achten sollte. Welche das sind, erfährst du » hier im Skischuh Guide von Blue Tomato. In diesem Guide erfährst du auch noch, wie wichtig der » Innenschuh ist, welche » Funktionen der Außenschuh erfüllt, wie sich die » Verschlusssysteme unterscheiden, was es mit den » Verstellungssystemen auf sich hat und wie » Fußfehlstellungen für einen neutralen Stand ausgeglichen werden können.

So findest du die richtigen Skistöcke für dich

Auch wenn man immer wieder Skifahrer ohne Skistöcke sieht, so wissen richtiger Rider ihre Skistöcke zu schätzen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: durch den richtigen Einsatz von Skistöcken lässt sich die Balance und der gesamte Bewegungsablauf beim Skifahren verbessern. Bei der Abfahrt nutzen geübte Rider die Stöcke für präzise Schwünge. Und beim Aufsteigen kann man gar nicht auf Stöcke verzichten, denn hier erleichtern sie die Gewichtsverlagerung und das Anschieben enorm.

Für dich sollten beim Kauf der passenden Skistöcke vor allem die Länge und die Robustheit im Vordergrund stehen. Besonders Skistöcke aus Aluminium oder Carbon haben sich in den vergangenen Jahren am Markt durchgesetzt. Das liegt vor allem in den » positiven Eigenschaften der Materialien. Bei der Länge deiner Skistöcke hast du grundsätzlich die Wahl zwischen Stöcken mit fixer Länge oder mit verstellbarer Länge. Solltest du dir Skistöcke mit fixer Länge aussuchen so gilt folgender Tipp: „Körpergröße x 0,7 = Skistocklänge. Hast du deine optimale Länge ermittelt, wähle immer den Stock mit der größeren Länge. Stöcke lassen sich nämlich problemlos kürzen.“ Stöcke mit verstellbarer Länge bieten sich vor allem dann an, wenn du noch im Wachstum bist oder die Stöcke vielseitig einsetzen möchtest auf dem Berg: Aufsteigen, Freeriden und Freestylen.

Skistoecke

Beim Preis und der Qualität der Skistöcke entscheidet aber nicht nur das Material der Stöcke. Auch in Bezug auf die Griffe und Schlaufen gibt es diverse Unterschiede, die sich preislich und qualitativ bemerkbar machen. Welche Unterschiede es gibt, erfährst du » hier im Detail.

Zu den Skistöcken gehören auch die Teller und die Spitze. Diese erfüllen natürlich keine optische Funktion, sondern eine praktische. Kleine Teller sollten vor allem beim Freestylen oder auf harten Pisten zum Einsatz kommen. Solltest du in den Genuss von Neu- und Tiefschnee kommen, dann bieten sich große Teller an, damit deine Stöcke nicht im Schnee versinken und dir das Abstoßen leichter fällt. Die Teller können übrigens meist schnell gewechselt werden, also empfiehlt es sich unterschiedliche Tellersets zuzulegen.

Die Spitze der Skistocks muss sich in den Boden rammen können und daher ist die Stockspitze aus Hartmetall oder Stahl gefertigt. So soll sichergestellt werden, dass du beim Einstechen in den Schnee nicht abrutschst.

Jetzt solltest du wissenstechnisch eigentlich gewappnet sein, um dir das für dich perfekte Freeski Setup zusammenzustellen. Sollten dir bestimmte Punkte noch unklar sein, dann solltest du dich am besten auf den Weg in einen Skishop in deiner Nähe machen. Dort wird man dir detaillierte Fragen auf jeden Fall beantworten können. Wir legen dir nur ans Herz, dass du zwar gerade zum Ende der Saison viel Geld sparen kannst, aber letztlich das Material immer zu dir und deinen Ansprüchen passen muss, damit du Freude damit hast. Es bringt dir nichts, wenn du dir ein komplettes Freeski Set für 300€ gekauft hast, mit dem du dann auf dem Berg nicht zurecht kommst.

In diesem Sinne, ride on and have fun!

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